Warum deskriptive Statistik?

Warum deskriptive Statistik

Warum deskriptive Statistik? Die deskriptive Statistik ist als quantitative Methode der Datenanalyse die einzige, wissenschaftlich fundierte Möglichkeit, um Erkenntnisse über große Gruppen an Untersuchungseinheiten zu gewinnen. Sie dient dazu, Gruppen oder Populationen hinsichtlich ihrer Merkmale zu beschreiben (z.B. wie hoch ist der Anteil an Männern und Frauen, was ist das Durchschnittsalter, welche Einstellung hat eine Gruppe A zu einem bestimmten Thema relativ zu Gruppe b usw.) und außerdem ist sie Grundlage für die sogenannten Hypothesentests und somit eine wichtige Methode für den wissenschaftlichen Fortschritt.

Quantitative Methoden sind übrigens alle Methoden, um quantitative Daten auszuwerten. Und was sind quantitative Daten? Das sind übrigens alle Daten, die sich durch eine Zahl oder ein Zeichen abbilden lassen. Hierzu gehören zum Beispiel das Alter, das Einkommen, das Geschlecht aber auch z.B. deine Einstellung zu einer bestimmten Frage auf einer Skala von 1 bis 10. Diese Einschränkung ist enorm wichtig in der deskriptiven Statistik und unterscheidet die quantitative Datenanalyse von der qualitativen Datenanalyse.

Und Hypothesentests? Das sind nach Wikipedia Verfahren, um „anhand vorliegender Beobachtungen eine begründete Entscheidung über die Gültigkeit oder Ungültigkeit einer Hypothese zu treffen. Formal ist ein Test also eine mathematische Funktion, die einem Beobachtungsergebnis eine Entscheidung zuordnet. Da die vorhandenen Daten Realisationen von Zufallsvariablen sind, lässt sich in den meisten Fällen nicht mit Sicherheit sagen, ob eine Hypothese stimmt oder nicht. Man versucht daher, die Wahrscheinlichkeiten für Fehlentscheidungen zu kontrollieren, was einem Test zu einem vorgegebenen Signifikanzniveau entspricht.“

Tatsächlich bedienen sich die meisten wissenschaftlichen Disziplinen in irgend einer Form der deskriptiven Statistik. Besonders häufig findet sie sich jedoch in denn Lehrplänen von Soziologen, Politologen und Psychologen. Wer also ein sozialwissenschaftliches Studium anstrebt, kommt in der Regel nicht um sie herum.

Wer sich also die Frage stellt: warum deskriptive Statistik? Dem sei gesagt, dass es in den Wissenschaften ohne sie keinen Fortschritt gäbe.

Deskriptive Statistik im Studium – in 5 Schritten zu deiner Topnote!

Deskriptive Statistik ist ein fester Bestandteil vieler Studiengänge, Semester für Semester quälen sich tausende von Studierenden durch die entsprechenden Vorlesungen, Seminare und Module. ich verwende das Wort quälen an dieser Stelle bewusst, denn die deskriptive Statistik ist bei vielen Studenten mit einigen, nicht sehr schmeichelhaften Adjektiven belegt. Das habe ich damals als Student am eigenen Leib erfahren und erlebe es heute als Dozent ebenfalls zu genüge[…]