Deskriptive Statistik was gehört dazu?

Deskriptive Statistik was gehört dazu?

Deskriptive Statistik was gehört dazu? Zur deskriptiven Statistik gehören alle Verfahren zur Analyse und Auswertung quantitativer Daten. Wikipedia grenzt die deskriptive Statistik dabei zurecht von der explorativen und der schließenden Statistik ab, welche sich mit anderen bereichen der Statistik befassen.

Quantitative Daten sind übrigens alle Daten, die sich durch eine Zahl oder ein Zeichen abbilden lassen. Hierzu gehören zum Beispiel das Alter, das Einkommen, das Geschlecht aber auch z.B. deine Einstellung zu einer bestimmten Frage auf einer Skala von 1 bis 10. Diese Einschränkung ist enorm wichtig in der deskriptiven Statistik und unterscheidet die quantitative Datenanalyse von der qualitativen Datenanalyse.

Es gibt drei Möglichkeiten, um quantitative Daten zu analysieren. Mithilfe von Häufigkeitstabellen, mithilfe von Grafiken und mithilfe von Maßzahlen. Häufigkeitstabellen sind am besten geeignet, um sich einen Überblick über einzelne variablen mit wenig Merkmalsausprägungen zu verschaffen. Grafiken sind in der Regel schönere Visualisierungen hiervon. Maßzahlen zuletzt quantifizieren die Verteilungen und Zusammenhänge von und zwischen Variablen.

Maßzahlen werden in aller Regel differenziert in Lagemaße, der Streuungsmaße und der Zusammenhangsmaße. Lagemaße beschreiben die typische Merkmalsausprägung einer Verteilung. Das kann z.B. der häufigste Wert oder ein Durchschnitt sein. Hierzu gehören z.B. der Modus, der Median und das arithmetische Mittel. Streuungsmaße geben an, wie Homogen eine Verteilung ist oder, mit anderen Worten, wie stark eine Verteilung um den typischen Wert streut. Hierzu gehört der IQV, der Quartilsabstand, die Varianz, die Standardabweichung, die Schiefe und die Kurtosis. Zusammenhangsmaße, auch Assoziationsmaße genannt, geben an, wie stark zwei oder mehr variablen miteinander zusammenhängen (häufig spricht man von „korrelieren“). Zu den Assoziationsmaßen gehört Chi² sowie die Chi² basierten Maßzahlen Phi, Cramers V und der Kontingenzkoeffizient C, Lamda, Tau, Somers d, Gamma, Spearmans r, Eta, Pearsons r, die Regressionskoeffizienten a und b und R-Quadrat, um nur ein paar zu nennen.

Zur deskriptiven Statistik gehören somit Techniken zur Berechnung von Maßzahlen sowie zur Visualisierung von Verteilungen in Form von Grafiken und Tabellen.

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Deskriptive Statistik ist ein fester Bestandteil vieler Studiengänge, Semester für Semester quälen sich tausende von Studierenden durch die entsprechenden Vorlesungen, Seminare und Module. ich verwende das Wort quälen an dieser Stelle bewusst, denn die deskriptive Statistik ist bei vielen Studenten mit einigen, nicht sehr schmeichelhaften Adjektiven belegt. Das habe ich damals als Student am eigenen Leib erfahren und erlebe es heute als Dozent ebenfalls zu genüge[…]